Immer mehr Menschen, vor allem auch junge Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Grund hierfür ist hauptsächlich der Mangel an Bewegung oder aber die zu starke oder einseitige Belastung der Rückenmuskulatur. Auch geistige oder seelische Belastung kann sich in Form von Rückenverspannungen negativ äußern. Um unangenehmen und gesundheitsschädlichen Rückenschmerzen vorbeugen zu können oder ihnen entgegenzuwirken eignet sich Rückenfitness sehr gut. Oftmals wird die Rückenmuskulatur im Alltag sehr einseitig beansprucht. Der gezielten Beanspruchung aller Muskelgruppen des Rückens kommt in der Rückenfitness besondere Aufmerksamkeit zu. Nacken, Hals, Schulterblätter, Lendenwirbelsäule werden gekräftigt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule gefördert und Haltungsschwächen verbessert. Ein zu trainierender Muskel besitzt einen Gegenmuskel, der während des Trainings ebenfalls beansprucht werden muss. So gehört zu einer effektiven Rückenfitness auch das Trainieren der Bauchmuskulatur.
Rückenfitness ist unterteilt in eine sogenannte Aufwärmphase, in der die Muskulatur auf die anstehenden Übungen vorbereitet wird, sodass der Muskel davor geschützt ist, sich eine Zerrung zuzuziehen. Anschließend erfolgt das Ausführen bestimmter Kräftigungsübungen, sowie Übungen, die die Beweglichkeit fördern und zur Verbesserung der Körperhaltung beitragen sollen. Im Anschluss an das Kräftigungsprogramm empfehlen sich zur Entspannung einige Dehnübungen. Hierdurch wird die Rückenfitness abgerundet und der Rücken optimal entspannt und entlastet. In der Rückenfitness werden entweder bewegungsschulende Geräte eingesetzt. Alternativ hierzu kann beispielsweise mit großen Bällen oder Therabändern/ Physiobändern gearbeitet werden. Wird Rückenfitness regelmäßig durchgeführt, kann es zu einer großen Verbesserung von Rückenbeschwerden und zur optimalen Entlastung des Rückens führen.

