Kampfsport ist der Obergriff für eine Vielzahl verschiedener Stile, die unter anderem der Tradition des Budo folgen, dem Weg des Kriegers. Dabei geht es nicht alleine um die Kunst des Kampfes, sondern immer auch im eine Philosophie. Der Kampf gilt nicht als das vorrangige Ziel. Im Gegenteil, Konflikte sollen vermieden werden. Viel wichtiger im Bereich des Kampfsports ist die Charakterbildung. Selbstverwirklichung und Selbstkontrolle kommt die größte Bedeutung bei.
Anders beim Bujutsu, ebenfalls ein Sammelbegriff für Kampfsportarten, hat hingegen der Sieg die oberste Priorität. Kampfsport wird hierzulande hauptsächlich in Vereinen gelehrt, die sich auf eine oder mehrere Stile konzentrieren. Viele Einrichtungen, darunter auch Sportvereine, bieten zudem Kurse in Selbstverteidigung an, die sich an Techniken des Kampfsportes orientieren und hauptsächlich Frauen ansprechen sollen. Hierbei kommt dann auch die Philosophie des Budos zum Tragen, nicht kämpfen zu müssen, sondern um sein Können zu wissen. Da es im Kampfsport sehr viele Stile gibt, hat man die Qual der Wahl, möchte man aktiv werden Judo, Karate, Jujutsu, Jiu Jitsu und Kendo dürften zu den bekannteren Kampfsportarten gehören. Weitere sind Kenjutsu, Kyudo, Bujinkan, Shinkendo, Aikido, Shoto und Shoot Boxing, die allesamt ihre Ursprünge in Japan haben. Weltweit gesehen ist die Zahl der unterschiedlichen Kampfsportarten wesentlich höher. Denn Boxen und Fechten gehören auch in den Bereich des Kampfsports.


