Wasserski und Wellenreiten - aus diesen beiden Sportarten hat sich Anfang der 90er Jahre der Trendsport Wakeboarden entwickelt. Wake, englisch für Kielwasser, gab dem Sport den Namen. Denn die Wellen, die vom Motorboot erzeugt werden, sind die Grundlage für das Figurenspringen beim Wakeboarden. Die Sportler stehen dabei auf einem dem Snowboard sehr ähnlichen Brett, das allerdings kürzer, breiter und dicker ist. Zudem verfügt das 121 bis 143 Zentimeter lange Wakeboard über eine Biegung, die durchgängig oder unterschiedlich stark sein kann, Finnen für hervorragende Gleiteigenschaften und Stabilität sowie Kanten, die den Druck auffangen und so für gute Sprünge sorgen.
Gezogen wird man beim Trendsport Wakeboarden wie beim Wasserski entweder von einem Motorboot oder einer Seilbahn. Als ideales Tempo gelten 34 bis 36 km/h beim Motorboot und 28 bis 32 Kilometer je Stunden bei Wasserskianlagen mit Seilbahn. Der Wakeboarder, dessen Markenzeichen die über dem Anzug getragenen Shorts sind, steht dabei seitlich zum Boot und nicht wie beim Wasserski mit Blickrichtung Zugmaschine.


