Yoga, Pilates und Mediation – bewusster, gesünder und glücklicher leben

Yoga Es gibt unzählige Sportarten, Kulturen, Religionen, Philosophien und Grundsätze. Einige Ansätze des Yogas, Pilates und der Meditation möchten wir dir auf dieser Seite näherbringen. Wir verraten dir außerdem, wie sich die Yoga-Stile unterteilen, welche Meditationsformen besonders beliebt sind und worauf es beim Pilates ankommt. Außerdem gehen wir der Frage nach, welche Lebensmittel bei einer yogischen Ernährung angebracht sind. Du erfährst außerdem mehr über mögliche Nahrungsergänzungsmittel.
Besonderheiten
  • alles über Yoga, Pilates und Meditation
  • verschiedene Stile & Prinzipien
  • yogische Ernährung leichtgemacht
  • Nahrungsergänzung für Jedermann
  • Achtsamkeit und Ruhe fördern

Top-Themen: Yoga, Pilates, Meditation

Yoga – indische Philosophie für Selbsterkenntnis, Konzentration und mehr

Der Begriff Yoga dürfte in der heutigen Zeit fast jedem bekannt sein, wobei sich die meisten Menschen lediglich ein paar Verrenkungen vorstellen, die alles andere als spaßig aussehen. Du magst Recht haben, Verrenkungen sehen auf den ersten Blick wirklich nicht sehr spaßig aus, doch was du vollkommen unterschätzt, ist die berauschende und erfrischende Wirkung, die mit den Yoga-Übungen einhergeht.

Generell stammt diese „Sportart“ (wobei es sich eigentlich um eine philosophische Leere handelt) aus Indien. Yoga beinhaltet nicht nur körperliche, sondern auch geistige Übungen. Auch die Meditation kommt beim Yoga zum Einsatz, wie auch andere Praktiken (z.B. Kriyas, Askese, Niyama, Yama, Pranayama, Pratyahara und Asanas). Obwohl du mit Yoga auch abnehmen kannst, ist das bei weitem nicht das vorherrschende Ziel. Stattdessen stehen die folgenden Dinge im Vordergrund:

  • Selbsterkenntnis
  • Konzentration
  • Sammlung
  • Anspannen
  • Streben

Zur indischen Philosophie gehören sechs klassische Schulen (auch Darshanas genannt), wovon Yoga eine klassische Schule annimmt. Yoga wiederum teilt sich in unterschiedliche Formen, die ebenfalls mit ganz eigenen Praktiken, aber auch eigenen Philosophien einhergehen. Wer hierzulande den Begriff „Yoga“ nutzt, denkt meistens nur an körperliche Übungen, was dem Hatha Yoga (bzw. Asanas / Yogasanas) gleichgesetzt ist. Es geht beim Yoga allerdings auch um die geistige Konzentration, sodass es auch meditative Formen des Yogas gibt.

Nachfolgend möchten wir dir einen kleinen Einblick in einige häufige Yoga-Varianten geben. Das ist für dich wichtig, um dich als Einsteiger zu entscheiden, welche Variante speziell für dich am besten geeignet sein wird.

Yoga-ArtBeschreibung
Hatha YogaUm das Gleichgewicht zwischen dem Körper und dem Geist herzustellen, kommen beim Hatha Yoga vor allem Kombinationen aus Atemübungen (Pranayama) und körperlichen Übungen (Asanas) zum Einsatz. Es handelt sich um die hierzulande häufigste Yoga-Variante. Auch diese Yoga-Variante teilt sich in noch viele abgewandelte Yoga-Stile auf, die in Europa und Nordamerika am weitesten verbreitet sind.

Gut zu wissen: Eine der Hatha-Varianten ist das Anusara-Yoga. Hierbei steht vor allem die positive Kraft und positive Einstellung, statt der Perfektion der Übungen, im Vordergrund.
Iyengar YogaWer mit dem spirituellen Aspekt des Yogas nichts anfangen kann und stattdessen sehr fokussiert auf Präzision ist, dürfte mit dieser Yoga-Variante seine Freude haben. Es handelt sich um eine sehr körperbetonte Yoga-Art, bei der teilweise auch einfache Hilfsmittel eingesetzt werden.
Ashtanga YogaDiese Yoga-Variante wird auch oft als Urmutter der Yoga-Stile der heutigen Zeit bezeichnet. Der Stil ist sehr dynamisch und treibt dir daher auch den Schweiß ins Gesicht. Kein Wunder, denn beim Ashtanga Yoga führst du sechs festgelegte Serien an Übungen durch, die je nach Stärke in den Schwierigkeitsgraden variieren. Die Bewegungen sind fließend, die Sprünge sehr spektakulär.

Abgewandelte Formen dieser Variante, die wiederum eine Form des Hatha Yogas darstellt, werden auch oft im Fitnessstudio durchgeführt, wie z.B. Vinyasa Flow Yoga oder auch das Power Yoga, bei dem dein Körper fast ständig in Bewegung ist.

Alle Yoga-Varianten zu beschreiben, würde schlichtweg den Rahmen sprengen. Fakt ist, dass es unzählige Stile gibt, die für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet sein können. Viele der Yoga-Formen sind zudem vielfältig einsetzbar, daher lassen sie sich nicht immer klar kategorisieren.

Pilates – sanftes Training für Körper und Geist

Wer Yoga kennt, hat vielleicht auch schon von Pilates gehört, wobei beide Bereiche nicht direkt miteinander zu tun haben. Dennoch werden sie häufig von der gleichen Zielgruppe bevorzugt, weshalb wir auf dieser Seite auch dieses Thema vorstellen möchten.

Erfunden und anschließend entwickelt wurde diese Trainingsmethode vom gleichnamigen Joseph H. Pilates. Dabei stehen nicht die Anzahl an Übungen im Vordergrund, sondern stattdessen die Qualität. Beim Pilates arbeitest du mit deinen Muskeln und einzelnen Muskelpartien und

  • spannst sie an
  • entspannst sie
  • oder dehnst sie

Zusätzlich spielt beim Pilates, wie auch beim Yoga, die Atmung eine große Rolle, die mit den einzelnen Bewegungen abgestimmt wird.

Die Pilates-Übungen können, je nachdem, auch in andere Trainingseinheiten oder in den Alltag integriert werden. Das Ziel ist es, vor allem die Körpermitte, aber auch viele andere Bereiche des Körpers zu trainieren, Tiefenmuskulatur und Beweglichkeit zu verbessern. Mit Pilates wirkst du

  • trainierter
  • größer
  • aufrechter
  • schlanker
  • gelassener
  • natürlicher

Beim Pilates gibt es gewisse Grundlagen, welches aus

  • Kraftübungen
  • bewusster Atmung
  • und Stretching

besteht. Zwar nicht vom Erfinder von Pilates, aber erstmals in den 80er Jahren kamen auch die Prinzipien des Pilates auf. Diese wurden von Friedman & Eisen beschrieben, allerdings später zusätzlich erweitert. Bei den sechs Prinzipien handelt es sich um Folgende.

  • Atmung: Beim Pilates wird eine Zwerchfell-Atmung trainiert und die Körperkontrolle zu verbessern und Verspannungen zu verhindern.
  • Fluss: Damit ist der Fluss, der Übergang zwischen und innerhalb der Pilates-Übungen gemeint. Die Konzentration ist nötig, um im Fluss zu bleiben.
  • Kontrolle: Kontrolliertes Ausführungen der Bewegungen und generellen Pilates-Übungen, um auch die Helfermuskeln zu stärken.
  • Konzentration: Um Körper und Geist zu vereinen, ist Konzentration und Aufmerksamkeit erforderlich.
  • Präzision: Hierbei ist nicht gemeint, dass Übungen genauso aussehen, wie beim Trainer, sondern eine eigene Präzision zu erforschen. Dabei kommt es ebenfalls wieder auf Körperkontrolle, Konzentration und die Zentrierung an, um ins Gleichgewicht und in den Fluss zu kommen und Übungen präzise auszuführen.
  • Zentrierung: Um Rückenschmerzen zu verbessern und generell die Muskulatur im Powerhouse (der Bereich, der zwischen Becken und Brustkorb die wichtigsten Organe enthält) zu trainieren, wird mit der Zentrierung die Körpermitte gestärkt.

Erweitert wurden diese Prinzipien zusätzlich unter anderem um Entspannung, Bewusstheit, Balance, Effizienz, Harmonie und weitere Bereiche. Natürlich ist es nicht möglich, bei jeder einzelnen Pilates-Übung auch alle einzelnen Prinzipien zu vereinen und zu durchleben. Wichtig ist allerdings, dass du während der Übungen die Prinzipien im Kopf hast und während einer Übungsphase nach und nach bestimmte Bereiche trainierst und dir dein eigenes Handeln vor Augen führst.

Gut zu wissen: Du kannst kleine Pilates-Übungen bzw. einfache Anwendungen auch außerhalb konkreter Übungseinheiten durchführen. Wenn du dich allerdings voll und ganz auf das Konzept konzentrieren und einlassen möchtest, arbeitest du wahlweise auf der Matte oder an den entsprechenden Geräten.

Wie auch beim Yoga, so ist es auch beim Pilates sehr wichtig, dass du für die Übungen fit bist. Bespreche deine Situation daher im Zweifel mit deinem Arzt, um herauszufinden, ob etwas gegen die Übungen spricht. Vorsichtig solltest du beispielsweise sein, wenn folgende Situationen vorliegen.

  • bei Übergewicht
  • bei akuten Erkrankungen
  • bei chronischen Erkrankungen
  • bei allen Arten von Entzündungen
  • bei akuten Bandscheibenvorfällen
  • bei Wirbelsäulen-Fehlstellungen
  • bei Osteoporose

In diesen Fällen (und natürlich auch generell) kann dir zumindest Mediation helfen, um deine innere Mitte zu finden und ebenfalls in den Fluss zu kommen – auch ohne körperliche Übungen.

Meditation

Bei der Meditation geht es um Übungen, die die Achtsamkeit und Konzentration fördern. Angewandt wird die Meditation in vielerlei Kulturen und Religionen, um den einen ruhigen Geist zu fördern. Östliche Kulturen setzen dieses Verfahren ein, um das zentrale Bewusstsein zu erweitern. Abhängig der Tradition kommen verschiedene Begriffe und Erklärungen zum Einsatz, die allesamt die Meditation beschreiben:

  • Eins sein
  • Leere
  • Stille
  • frei von Gedanken
  • Hier und Jetzt
  • Panorama-Bewusstheit
  • Erreichen des Nirwana
  • Erfahren des Göttlichen

Je nach Kultur, Erfahrung und Lebensform kann die Meditation ganz unterschiedliche Ziele unterstützen. Wohingegen das Meditieren in den Bereichen

  • Buddhismus
  • Hinduismus
  • Jainismus
  • Daoismus
  • Christentum
  • Islam
  • Judentum

eher religiöse Wurzeln hat, so wird das Meditieren in westlichen Ländern auch ganz ohne spirituelle oder religiöse Aspekte durchgeführt. Dabei geht es vorrangig um die Unterstützung einer Psychotherapie sowie das Verbessern des allgemeinen Wohlbefindens.

Die Unterscheidungen der Meditation lassen sich gar nicht alle erläutern, da sie ganz unterschiedliche Richtungen einnehmen können. Abhängig sind sie von der Religion und Region, wobei auch bei einzelnen Lehrern und Schulen ganz andere Meditationstechniken zum Einsatz kommen.

Seit den 70er Jahren sind vor allem im Westen Meditationsformen bekannt, die von den fernöstlichen Lehren inspiriert, aber entsprechend an die Bedürfnisse der westlichen Welt angepasst wurden. Generell wird zwischen zwei verschiedenen Grundarten unterschieden:

MeditationsartBeschreibung
Passive MeditationDiese Meditation wird Still und meistens im Sitzen praktiziert.
Aktive MeditationBei dieser Meditation gesellt sich eine körperliche Bewegung dazu, aber auch lediglich ein laut ausgesprochenes Rezitieren oder ein achtsames Handeln gehört zur aktiven Meditation.

In beiden Varianten unterscheidet sich allerdings lediglich die äußere Form, da sowohl beim passiven als auch beim aktiven Meditieren dennoch das Lenken der Aufmerksamkeit und das Loslassen im Vordergrund stehen. Wer im Alltag von der Meditation spricht, bezieht sich meistens auf die passive Meditation, wie sie auch von Buddha symbolisiert wird. Nachfolgend möchten wir dir die bekanntesten und hierzulande beliebtesten Meditationsformen vorstellen und grob erläutern.

MeditationsartBeschreibung
Achtsamkeitsmeditation
Einsichtsmeditation
Bekannteste Formen:

-Zazen
– Vipassana

Ursprung: Buddhismus

Durchführung: Aufrechte Haltung, Mischung aus Spannung und Entspannung.

Ziel: Vollkommene Achtsamkeit, im Hier und Jetzt sein, Gefühle, Gedanken und Empfindungen nicht werten oder halten, nur im gegenwärtigen Augenblick sein.

KonzentrationsmeditationBekannteste Form: Samatha (auch als Geistesruhe-Meditation bekannt)

Ursprung: Buddhismus

Durchführung: Wird oft vorbereitend auf die Vipassana-Meditation durchgeführt, Konzentration auf ein Objekt (z.B. Mantra, Gedanke, Chakra, Bild, Atem).

Ziel: Ruhig und friedvoll Verweilen, den Geist stabilisieren, Konzentration und Entwicklung fördern, alltäglicher Gedankenfluss wird ausgeschalten bzw. ersetzt und damit der Geist beruhigt.

Transzendentale MeditationAbkürzung: TM

Ursprung: Indien (Maharishi Mahesh Yogi)

Durchführung: Das häufigste Hilfsmittel bei dieser Meditation ist ein Wort bzw. ein Mantra

Ziel: Geistige Erneuerung, tiefe Stille, gleichzeitig erhöhte Wachheit

Es gibt noch viele weitere Meditationsarten, beispielsweise die Tafeln von Chartres, bei der der Meditierende leicht schielend auf ausgelegte Reihen an geometrische Formen blickt, um eine dritte Tafelreihe zu erblicken und damit eine starke Stimulation der Innen- und Außenwahrnehmung fokussiert.

Ernährung und Nahrungsergänzung beim Sport, Yoga, Pilates und Meditieren

Wer sich bewusst wahrnimmt und achtsam lebt, macht sich bestimmt auch Gedanken darüber, welche richtige Ernährung dem Körper zuzuführen ist. Auch dieses Thema wollen wir auf dieser Seite behandeln, allerdings möchten wir dir keine Diät-Vorschläge oder Rezept-Tipps auf den Weg geben, sondern stattdessen über verschiedene Ernährungsweisen und Nahrungsergänzungen informieren, die unter Umständen sinnvoll sein könnten.

Wichtig: Es kommt bei der Ernährung und den Nahrungsergänzungen stets auf die individuelle Situation an. Wir können dir lediglich einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten geben.

Ernährungsphilosophie der Yogis

Es gibt unzählige, wirklich unzählige, Ernährungsphilosophien, die allesamt ganz verschiedene Ziele haben können. Bei vielen Ernährungsweisen geht es darum, abzunehmen, muskulöser oder schlanker zu werden, Falten verschwinden zu lassen oder körperlich fit zu werden.

Bei der yogischen Ernährung geht es darum, die drei Abschnitte zu vereinen, um mit einem guten Gewissen und einer inneren Ruhe Yoga, Pilates und auch Meditation genießen zu können.

  • gesunder Körper
  • klarer Geist
  • gutes Gewissen

Abgeleitet ist diese yogische Ernährung von der Yoga-Weise Patanjali. Dabei werden verschiedene Niyamas und Yamas (Verhaltensregeln sich selbst und anderen gegenüber) beschrieben, bei denen auch die Ernährung oftmals eine große Rolle spielt.

Nachfolgend haben wir ein paar Tipps für dich, die viele yogische Grundsätze zusammenfassen:

  • Lebensmittel: Um deinen Körper und die Umwelt nicht unnötig zu belasten, solltest du zu Bio-Lebensmitteln greifen. Fokussiere dich auf „reine“ Lebensmittel (Sattva). Dies sind vor allem frische und natürliche Lebensmittel, wie Gemüse, Obst, aber auch Milch, Nüsse, Samen, Getreide etc. Vermeide dagegen Lebensmittel, die sehr schwer verdaulich sind und/oder träge machen (Tamas), z.B. Pilze, Knoblauch, Fisch, Fleisch, Tiefgekühltes, aufgewärmte Reste etc. Auch Lebensmittel, die aktivieren und dich unruhig machen (Rajas) solltest du besser Großteils vermeiden. Dazu zählen vor allem Kaffee, Alkohol, Zwiebeln, Weißbrot, raffinierter Zucker und alles, was deinen Blutzucker zügig in die Höhe schießen lässt.
  • Getränke: Trinke Kräutertees und stilles Wasser, damit es dem Körper leichter fällt, nicht erwünschte Substanzen (die du ganz unweigerlich allein schon durch die Luft aufnimmst) abzuleiten.
  • Bewusstsein: Achte darauf, was dein Körper bevorzugt und welche Signale du bekommst. Hast du nach dem Essen Verdauungsbeschwerden oder gar Bauchschmerzen? Dann überdenke deine Essgewohnheiten. Vielleicht isst du mit zu viel Ablenkung? Vielleicht schlingst du dein Essen auch herunter? Vielleicht sind es die falschen Lebensmittel oder dein Körper bevorzugt eine andere Zubereitungsart?
  • Gewalt: Viele Yogis sind auch gleichzeitig Veganer oder Vegetarier? Warum? Ganz einfach. Sie vertreten das ethische Grundprinzip der Yogis, wobei Ahimsa als eines der wichtigsten Prinzipien gilt. Das „A“ steht dabei für „nicht“ und „himsa“ steht für „Schmerzen bereiten“ oder „töten“. Übersetzt bedeutet dieser Grundsatz, dass auch die Lebensmittel ohne Gewalt produziert worden sein sollten. Dass Yogis daher Vegetarier oder Veganer sind, ist somit eine logische und natürliche Schlussfolgerung.
  • Fair-Trade: Ein weiterer Grundsatz der Yogis lautet „Asteya“, welches mit „stehle nicht“ übersetzt wird. Natürlich ist es klar, dass du Lebensmittel nicht stiehlst, doch zum Stehlen gehört auch, dass unterdurchschnittlich wenig Geld für Lebensmittel bezahlt wird und somit Erzeuger bzw. Produzenten nicht davon leben können. Fair-Trade unterstützt dagegen einen fairen Handel. Am besten ist es, generell regionale Produkte zu bevorzugen und an Bauern und Co. faire Preise zu zahlen.

Die yogische Ernährung steht und fällt mit den verschiedenen Prinzipien, die in dieser Philosophie weit verbreitet sind und auch auf das Thema Ernährung angewandt werden können. Ernähre dich generell bewusst und achtsam, konsumiere Lebensmittel in Maßen und achte auf eine entsprechende Qualität sowie auf eine gewaltfreie Produktion, einen fairen Handel sowie auf ein bewusstes zu dir nehmen.

Natürliche Nahrungsergänzung für deinen Körper

Wer sich ausgewogen und natürlich ernährt, benötigt in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel. In der heutigen Zeit und auch abhängig der eigenen Ernährungsphilosophie ist es aber nicht immer einfach, alle benötigten Stoffe zu sich zu nehmen. Wenn du deinen Körper ebenfalls mit gewissen Nahrungsergänzungen unterstützen möchtest, bieten wir dir nachfolgend eine passende Übersicht an.

Wichtig: Besprich die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel zuvor mit deinem Arzt, wenn du unsicher bist oder nicht weißt, ob und welche Mittel für deine Situation wichtig oder gar bedenklich sind. Wir können dir lediglich eine Übersicht über deine Möglichkeiten bieten.
Vitamine / NahrungsergänzungEventuelle Symptome eines Mangels
Vitamin D (mit Vitamin K und Calcium kombinieren)
  • Knochenschmerzen
  • Erkältungen und Grippe
  • langsame Wundheilung
  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • schlechte Stimmung
  • Schlafstörungen
  • körperliche Erschöpfung
  • geistige Erschöpfung
  • schlechte Haut
  • Diabetes
  • Asthma
  • Karies
  • Zahnfleischentzündungen
  • Sonnenallergie
  • Muskulatur-Beschwerden
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Durchblutungsprobleme
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Demenz
  • Multiple Sklerose
  • Schmerzen am ganzen Körper
  • Krebs
  • Osteoporose
  • ADHS
  • Autismus
Omega 3 Fettsäuren
  • Entzündungen
  • Diabetes
  • Gelenkschmerzen
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Gedächtnisprobleme
  • eingeschränkte Gehirnleistung
  • körperliche Erschöpfung
  • geistige Erschöpfung
  • niedriges Energieniveau
  • Depression
  • Angst
  • Traurigkeit
  • Nervosität
  • Lustlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Herzprobleme
  • trockene Augen
  • Sehprobleme
  • schwaches Immunsystem
  • trockene Haut
  • kalte Füße und Hände
Magnesium
  • Muskelkrämpfe
  • Verspannungen
  • Nervosität
  • innere Unruhe
  • Müdigkeit
  • Muskelzuckungen
  • Tics
  • Magenkrämpfe
  • Reizdarm
  • Angst
  • Depression
  • weitere psychische Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Migräne-Anfälle
  • Herzbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung
  • Rückenschmerzen
  • Kreuzschmerzen
  • gynäkologische Probleme
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Lidzucken
  • Atemnot
  • stärkere Asthma-Anfälle
  • Konzentrationsschwäche
Unser Tipp: Sorge unbedingt auch dafür, dass du “freundliche Bakterien”, bekannt als Probiotika, zu dir nimmst. Sie halten schädliche Pilze und Bakterien im Darm in Schach und sorgen dafür, dass du dich weniger erkältest, keine oder weniger Allergien bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelst, Blähungen hast und vieles mehr.

Weitere nützliche Zusätze in deiner Ernährung können die folgenden Nahrungsergänzungen sein.

  • Antioxidantien: Am besten ist das Nahrungsergänzungsmittel Astaxanthin geeignet, wenn deine Ernährung nicht besonders reich an Antioxidanten ist. Auch Aronia ist ein gut geeignetes Antioxidans, verfügt aber auch über einen hohen Gehalt an Anthocyan. Dieser sekundäre Pflanzenstoff verdünnt dein Blut, lindert Entzündungen und sorgt außerdem für eine Hemmung der Krebszellen-Entwicklung.
  • Bitterstoffe: Für die Leber, aber generell für unsere Verdauungsorgane sind Bitterstoffe die wahren Retter. Da Bitterstoffe stärker wirken, wenn sie bereits mit der Mundschleimhaut in Berührung kommen, solltest du auf Kapseln verzichten und stattdessen Bitterstoffe in Reinform oder als Bitter-Basenpulver zu dir nehmen. Auch Grassäfte sind gut geeignet, um Bitterstoffe zuzuführen, aber auch der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll hat jede Menge positive Eigenschaften vorzuweisen. Dieser Stoff entgiftet deinen Körper, reinigt dein Blut, beschleunigt die Regeneration nach einer Krankheit, schützt vor Krebs und sorgt auch dafür, dass sich schlechte Körpergerüche verabschieden.

Abgesehen davon gibt es noch unzählige weitere Nahrungsergänzungsmittel, die vielleicht nicht immer, aber zumindest in gewissen Kuren oftmals sehr nützlich sind. Du kannst deinen Darm zum Beispiel mit Bentonit entgiften, pflegen und deine Darmflora fördern. Generell sind Flohsamen für deine Verdauung sehr nützlich, wobei sich Curcumin wiederum vorrangig positiv auf deine Leber auswirkt, aber auch krebshemmend und entzündungshemmend wirkt. Hast du Probleme mit der Haut oder deinen Nerven (bzw. bei starker geistiger Beanspruchung), dann ist auch der Vitamin-B-Komplex gut geeignet.

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